Abwechslungsreich, kreativ und ermutigend: die Arbeit als Logopäde in der Schweiz

Interview mit einem Schweizer Logopäden

Es ist Montagmorgen. Ein ganz normaler Montagmorgen einer Logopädin. Gleich starten für mich die ersten Therapien in integrativen Kindertagesstätten, Pflegeeinrichtungen, in einer Schule für geistig behinderte Kinder oder natürlich direkt in der Logopädiepraxis, in der ich angestellt bin. So sieht das auch während der anderen Wochentage aus. Es wird nie langweilig, denn die Vielzahl der logopädischen Störungsbilder, die Arbeit mit unterschiedlichen Generationen und die tausenden kreativen Gedanken, die mal mehr, mal weniger in den Kopf geschossen kommen, machen meine Arbeit aus. weiterlesen “Abwechslungsreich, kreativ und ermutigend: die Arbeit als Logopäde in der Schweiz”

Karma & Tinte /// #5 Aufstehen und Durchhalten

Skizzenbuch, Stiftdose und eine Malunterlage liegen auf dem Schreibtisch.

Karma & Tinte /// #5 Aufstehen und Durchhalten – ein Gastbeitrag von Resonanzgestalt


Um auf die Gipfel zu kommen, die wir uns vorher aus der Reisebeschreibung des Lebens ausgesucht haben, gilt es einiges zu tun. Wir markieren die wichtigen Stellen auf der Karte, ziehen festes Schuhwerk an und packen uns den Proviant ein, den wir brauchen. Wir durchschreiten Jammertäler und überwinden lange Durststrecken. Manchmal kommen wir vom Weg ab – gewollt oder ungewollt. Manchmal fallen wir. weiterlesen “Karma & Tinte /// #5 Aufstehen und Durchhalten”

Karma & Tinte /// #4 Blick in den Spiegel

Zeichnung zum Thema "Blick hinter den Spiegel"

Karma & Tinte /// #4 Blick in den Spiegel – ein Gastbeitrag von Resonanzgestalt


Wenn wir in oder gar hinter den sprichwörtlichen Spiegel blicken, was können wir entdecken? Sicherlich einiges über uns selbst. Bei genauerem Hinschauen können wir sehen, was uns ausmacht, was uns fasziniert und lebendig macht. Wir alle sind Ansammlungen von Interessen, Wünschen, Träumen und Erlebnissen, die uns prägen. Diese Ansammlungen sind es, die von uns erschaffene Bilder einzigartig machen – wenn wir wollen. Der eine ist fasziniert von Meerestieren, jemand anders träumt von fernen Welten im dunklen All, eine Dritte blüht im wahrsten Sinne des Wortes auf beim Anblick der Blumen hinter ihrem Haus. weiterlesen “Karma & Tinte /// #4 Blick in den Spiegel”

Heilende Worte finden – Sprache, die Menschen aufbaut /// Gastbeitrag

Heilsame Worte finden - ein Gastbeitrag von Sandra Mantz.

Worte – aus mehreren Buchstaben, die miteinander eine Verbindung eingehen, entstehen Worte. So simpel ist das. Und doch so schwer. Jeder von uns kennt das – so gut manche Worte tun, so schwer können sie uns auch auf dem Herzen liegen. Manchmal fallen Worte wie reife Äpfel und landen vor unseren Füßen, ohne dass wir uns darauf vorbereiten können. Und manchmal, da suchen wir eine vertraute Stimme und ein bisschen Liebe, Anerkennung, Entspannung und Akzeptanz – und genau das kann die stärkende Wirkung von Worten sein. weiterlesen “Heilende Worte finden – Sprache, die Menschen aufbaut /// Gastbeitrag”

Karma & Tinte /// #3 Sinnesfreude

Zeichnen weckt Sinnesfreude.

Karma & Tinte /// #3 Sinnesfreude – ein Gastbeitrag von Resonanzgestalt


Lektionen müssen nicht immer hart sein. Sie können auch schön sein. Erleichternd. Belebend. Denn was sonst ist die schlussendliche Intention des Ganzen? Doch die Freude am Erschaffen und Erleben, am Zusammenspiel von Farben, Mustern und Formen. Als Triebfeder dieses Spiels entpuppt sich dabei schnell die eigene Neugier an den Dingen, die uns umgeben und den neuen Welten und Wesen, die mit Stift und Pinsel erschaffen werden. Zeichnen zwingt uns zu unserem Glück, die Welt mit unseren Augen zu sehen und zu spüren.

 

Auch wenn uns von allen Seiten suggeriert wird, dass wir zu unserem eigenen Vergnügen leben und den Tag mit allerlei Nettigkeiten genießen sollen, sind wir nicht selten gefangen in den Hülsen dieser sinnlichen Glücksbotschaften. Manchmal bleibt dann nur schneller Konsum ohne wirkliche Sinnesfreude übrig.

 

Wie sehr schauen wir hin, wenn wir beim Wochenendspaziergang die bunten Sommerblumen am Wegesrand streifen? Nehmen wir die Farben genau wahr? Sehen wir die kleinen, aber feinen Unterschiede, die diese Blumen so schön machen? Würden wir uns nun neben die Blumen setzen und sie malen wollen, würden wir möglicherweise sehr genau hinschauen. Wir widmen uns den Pflanzen mit mehr Bedacht. Dieses Zuwenden zu einem Gegenstand und das Erschaffen eines neuen (dem Bild) kann sehr befriedigend sein. Die Schönheiten des Objekts bekommen die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt. Dann schauen wir auf das Blatt, voll mit Tupfern, Farben und Formen. Vielleicht huschen uns Gedanken durch den Kopf, wie das Licht die Farben hier und da heller erscheinen lässt und ein Schatten an anderer Stelle einen schönen Kontrast bilden kann. Und da ist es. Ein Lächeln huscht uns über das Gesicht. Die Freude am selbst gestalteten Werk und den Farbeindrücken klopft uns auf die Schulter.

 

Zugegeben, ich bin oft eine Freundin monochromatischer Tuschezeichnungen. Aber auch hierbei können meine Sinne diese Momente erleben – zwar keine Freude an den Farben, aber an den Linien und Formen. Wenn mir ein Schatten besonders gefällt oder eine gewisse Lebendigkeit auf dem Blatt entsteht. Auch dann kommt dieses Gefühl.

 

Diese Freude hilft, den Alltag für einen kurzen Moment zu durchbrechen und einer Sache zu begegnen, die unser Leben bereichert: Unserer menschlichen Fähigkeit zum Genuss, die gleichzeitig dazu beiträgt, uns gesund zu erhalten. Dem einen fällt es dabei leichter, ihr auf die Spur zu kommen, dem anderen schwerer. Aber wenn man sie für sich gefunden hat, ist es sehr ratsam diese Spur nicht aufzugeben.