Ein Novembergedicht

Herbstblatt in den Händen

Wenn die Tage schneller vergehen und man das Gefühl bekommt, dass es gar nicht so richtig hell wird – dann wissen wir, dass der November uns voll erwischt hat. Auch wenn heute der Nebel wohl gar nicht so richtig verschwinden wollte, ging ich eine Runde durch die herbstliche Welt. Denn ich mag den Herbst. Ja, ich mag sogar den November. Und ihm ist dieses kleine Gedicht gewidmet.

 

Dich zu finden!

 

Dich schmücken die schönsten Farben.

Du trägst dein buntestes Kleid.

Du bist mein farbenfroher Platz

in dieser grauen Zeit.

 

Du flatterst voller Sehnsucht

ganz leise über meinen Weg.

Ich bewundere deine Ruhe und genieße,

wie ich meine Hand auf dein zartes Kleidchen leg.

 

In der größten Blätterflut

hab ich dich im Herbst gefunden.

Purpurrot, sonnengelb, ein bisschen grün und zart

fliegst du über den ruhigen See die schönsten Runden.

 

Was wirst du wohl sagen, wenn ich dich frage,

ob du mich begleitest?

Keine Füße zum Laufen, keine Flügel zum Fliegen,

vielleicht werden uns trotzdem irgendwann in den Armen liegen.

 

 


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