Zeit für einen Perspektivwechsel im Herbst #achtsamkreativ

Möwe mit Blick zum Himmel gerichtet

Herbstzeit – Zeit für einen Perspektivwechsel. Die vermeintlich grau-triste Jahreszeit zeigt uns nämlich wunderbar, dass Veränderungen zwar erstmal gewöhnungsbedürftig sein können und auch aufs Gemüt schlagen, doch gleichermaßen einen Neufang einleiten können – die Blätter werden bunt, Wolken ziehen auf, der Abendhimmel verändert sich, die Temperaturen sinken und die Sonne versteckt sich häufiger vor uns. Ändere deinen Blickwinkel darauf und dir wird plötzlich bewusst, wie vielfältig die Farben der Blätter aussehen, wie beruhigend es ist, durch das Laub zu waten und welche Gemütlichkeit ein kalter Regentag in sich trägt.

Um kreativ werden zu können, brauchen wir manchmal diesen Perspektivwechsel. Es gibt Momente, in denen wir wohl zu fest in einer Meinung, einer Sache oder einer Situation feststecken und der Gedanke an ein Herauskommen nicht gerade leicht ist. Der Mensch braucht Gewohnheiten, Routinen und Strukturen im Alltag, das ist ganz klar. Doch dieser Fakt kann auch dazu führen, dass wir unseren Blick nur in eine Richtung lenken, um bestimmte Ziele und To-Do’s abzuarbeiten und das große Ganze mit seinen vielen Facetten nicht mehr wahrnehmen. Das passiert nicht bewusst und liegt nicht daran, weil wir das vielleicht nicht wollen. Wohl eher liegt es am gewohnten Blick und am Autopiloten, der uns von früh bis spät zu begleiten scheint und unseren Motor am Laufen hält, um unnötige Energieverluste aufzusparen. Doch was braucht es, um kreativ zu sein oder wieder zu werden? Energie, Kraft, Ideen, Freude, Freiheit im Denken und Momente der Ruhe, um wieder ins aktive Gestalten zu kommen. Was dieses Wort „gestalten“ für den Einzelnen bedeutet ist ganz unterschiedlicher Natur – das Leben gestalten, ein Projekt gestalten, ein Bild oder ein Foto gestalten, einen Blogartikel gestalten. Sicher kennst du das auch: An Tagen, an denen du das besonders gut machen willst, fällt es dir besonders schwer, kreativ zu sein und dein Ziel mit tausenden Farben, ausgeschmückten Wörtern oder kreativen Mitteln zu erreichen. Jedenfalls kenne ich das. Die Worte fließen meistens dann, wenn ich den Laptop noch einmal zuklappe und auf den Moment warte, an dem meine Gedanken mir besonders ansprechende Worte oder Ideen für einen Blogbeitrag schenken. Redaktionsplan hin oder her. Nicht immer gelingt das, was ich mir vornehme genauso gut, wie ich es mir vornehme. Was ich dann brauche sind Momente und Zeit für das Einnehmen eines anderen Blickwinkels, um Dinge und Begebenheiten von einer anderen Seite zu betrachten. Die neue Perspektive verschafft mir neue Ansichten, die ich möglicherweise noch nie in Betracht gezogen habe. Dinge, die so klein aussehen, können auf einmal etwas ganz Großes werden, in der Dunkelheit tauchen plötzlich lichtdurchflutete Lücken auf, ein Text besitzt auf einmal ein Wort oder einen Satz, den ich noch nie gelesen habe, weil ich etwas ganz Bestimmtes gesucht habe.

 


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– Perspektivwechsel –


 

Jeden Tag können wir unsere Perspektive wechseln, ohne dafür großen Aufwand betreiben zu müssen oder grundsätzlich übermächtige Änderungen unseres Lebens vorzunehmen. Nimm dir zum Beispiel vor, deinen Blick auf das Positive zu richten. Was ist gut daran, dass du keinen Parkplatz in der absoluten Nähe deines Ziels gefunden hast? Ein Spaziergang! Was ziehst du aus der Umleitung, die du fahren musst? Neue Orte kennenlernen! Was bedeutet eine Absage eines Freundes für dich? Eine Stunde an deinem 24-Stunden-Tag für dich dazu gewonnen zu haben! Das ist eine Ermutigung dazu, die Perspektive der gedanklichen Ebene zu wechseln. Hui. Das ist gleich ein ganz schön weiter Schritt. Doch du kannst auch physisch gesehen mal versuchen, deinen Blick zu ändern. Geh doch mal einen anderen Weg nach Hause und beobachte, was du am Wegesrand entdeckst, welche Menschen dir über den Weg laufen, an wie vielen Häusern du vorbeischlenderst. Oder leg eine ganz andere CD beim Autofahren ein und entdecke so neue Lieder oder alte Lieder neu. Nimm in Gesprächen mit Freunden, Familie und Bekannten eine andere Gesprächsrolle ein – hör ganz aufmerksam zu oder beteilige dich aktiv am Gespräch. Eben das, was für dich sonst ungewöhnlich ist. Und spüre, wie es sich für dich anfühlt, was du dazu gewinnen kannst und was dir in der anderen Rolle seltsam vorkommt. Vielleicht merkst du schon beim Lesen dieses Textes, dass es sich lohnt, die Perspektive zu wechseln und dadurch eine einfache „Methode“ an der Hand zu haben, die es dir möglich macht, neue Erfahrungen zu sammeln, eine Situation mit neuen oder anderen Gedanken und Gefühlen zu füllen und deinen Schatz an Möglichkeiten zur Achtsamkeit zu erweitern.

 

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