Leben ist Bewegung ist Leben #achtsamkreativ

Ein Lagerfeuer am Strand - so viel Bewegung und Stille zugleich.

Leben ist Bewegung und Bewegung ist Leben. So viele Dinge um uns herum drehen sich, so viel in uns bewegt sich. Jeden Tag begegnen wir Menschen, Tieren und Naturphänomenen, die in Bewegung sind – mal schnell, mal langsam. Schon vor unserer Geburt erfahren wir im Mutterleib, was es bedeutet, sich zu bewegen und gleichermaßen machen wir damit erste rhythmische Erfahrungen. Wir spüren den Herzschlag der Mutter, auch unser kleines Herz bewegt sich rhythmisch. Erblicken wir dann das Licht der Welt, bemerken wir schnell, dass unser Leben aus ganz basalen Rhythmen besteht, die uns Sicherheit geben. Rhythmus ist also tief in der Menschheit verankert, um etwas Gemeinsames miteinander teilen zu können, um Strukturen zu erfahren und ein Zugehörigkeitsgefühl zu bekommen. Vielleicht ist es genau die Fähigkeit, die den Homo Sapiens vom Tierreich abgrenzt. Während Tiere nicht die Fähigkeiten besitzen, einen gemeinsamen Takt innerhalb einer Gruppe einzuhalten, ist es den Menschen gelungen, sich gemeinsam einer bestimmten Abfolge anzupassen (Vgl. Stefan Koelsch). Doch nicht nur dieser Fakt zeigt, dass unser Leben etwas sich Wiederholendes hat, worin wir unsere alltäglichen Aufgaben, Routinen, aber auch besondere Momente rhythmisch einbauen (wir takten etwas in unseren Zeitplan ein). Auch das Leben mit den Jahreszeiten, der Wechsel zwischen Tag und Nacht, das Verhältnis zwischen Ein- und Ausatmung laufen rhythmisch ab, ohne dass wir darüber nachdenken. So viel Bewegung und Rhythmus in unserem Leben, WOW! Schlägt unser Herz nicht gleichmäßig in gleichmäßigen „metrischen Einheiten“, sprechen Kardiologen von Herzrhythmusstörungen. Wenn wir Arm in Arm mit unserem (neuen) Partner an der Seite laufen, ist es manchmal schwierig, im gemeinsamen Takt der Schritte zu bleiben, ohne dass sich einer unwohl fühlt. Wir passen uns an. Wir stehen früh auf, gehen am Abend zu Bett – und irgendwo dazwischen findet unser Alltag mit vielen unterschiedlichen bewegten Szenen statt. Bei dem einen von uns ist jeder Tag gleich, der andere braucht Abwechslung. Womit wir uns sicher sind – der Mensch lebt mit und von Bewegung und Rhythmus, mal mehr, mal weniger. Es ist völlig okay, diesen Rhythmus auch mal zu verlieren. Du wirst dich irgendwann entweder im selben oder in einem neuen wiederfinden.

 


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– Bewegter August-


 

Unsere #achtsamkreativen Montagsimpulse im August drehten sich rund um das Thema „Bewegung“. Viele von uns hatten einige Tage oder auch Wochen Sommerurlaub, in denen sich das Leben etwas langsamer und ungewohnter als sonst gedreht hat. Die alltäglichen Routinen wieder zu finden, fällt dann manchmal schwer, auch wenn es schneller geht, als einem lieb ist. Es ist sehr wertvoll, sich in diesen Momenten Zeit für sich zu nehmen und sich selbst in diesem Konstrukt zu beobachten. Gibt mir ein gewohnter Rhythmus Sicherheit oder fühle ich mich eingeengt von festen Strukturen? Wie bewegt sich mein Körper unter Stress, wie fühlt er sich in entspannten Momenten an? Und wo spüre ich überhaupt Bewegungen und rhythmische Abläufe in meiner eigenen kleinen Welt? Ein guter Zeitpunkt, um deine Atmung wieder ganz bewusst zu beobachten. Was bewegt sich, während du atmest? Fühlst du Anspannung? Bewerte deine Beobachtung nicht, sondern beschreibe, was du fühlst. Natürlich ist es auch wichtig, neben all den Bewegungen und dem Unterwegssein Ruhephasen einzubauen. Lies dazu gern den Blogbeitrag aus dem vergangenen Monat noch einmal!

 

Rhythmen begegnen uns also auf vielen Ebenen unseres Lebens, das konntest du bereits im Text erfahren. Hier geben wir dir noch einmal ganz kurz ein paar Facts, in welchen Bereichen wir sich wiederholende Strukturen erkennen können.

 

  • Jahreszeiten
  • Tag und Nacht
  • Herzschlag
  • Ein- und Ausatmung
  • der weibliche Zyklus
  • Laufen
  • Winterschlaf der Tiere
  • Ebbe und Flut
  • Musik
  • Ernteprodukte (zu jeder Jahreszeit stehen uns andere Produkte zur Verfügung)
  • Pflanzenwachstum

 

 

Achte darauf, wie sich die Welt bewegt. Sorge für deinen eigenen Rhythmus. Sieh dich in der Natur um und sieh, was sich im Laufe des Jahres wiederholt.

 

 

Nicht vergessen:
unser Workshop zum Thema #achtsamkreativ findet am Samstag, den 26. Oktober von 10.00 bis 17.30 Uhr in Bad Blankenburg (Thüringen) statt!
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