Kindergedicht: Allerlei Tierzauberei

"Allerlei Tierzauberei" = ein Kindergedicht

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“ – heißt es nicht so? Mir kommen oftmals gute Ideen, wenn ich nicht den Gedanken im Kopf hege, dass ich genau jetzt und sofort einen kreativen Text schreiben will. Denn dann passiert oft genau das Gegenteil und das Blatt Papier bleibt leer. Nicht heute – in Windeseile fielen mir ein paar kleine Reime ein, die sich zu einem Gedicht entwickelt haben. Allen LogopädInnen, ErzieherInnen, Eltern und natürlich den Kindern wünsche ich viel Spaß damit.

 

 

Allerlei Tierzauberei

 

Es rennt die kleine Maus,

ganz flott durch unser Haus.

Dort trifft sie dann den Hasen,

oh Schreck, er hat zwei Nasen.

Im Flur trifft sie die Kuh,

sie hat ´nen pinken Schuh.

Bald sieht sie noch das Schwein,

das hat ein krummes Bein.

In der Küche steht das Pferd,

Suppe kochend an dem Herd.

Und überraschend sitzt am Tisch

ganz fröhlich lachend auch der Fisch.

Er nascht und freut sich mit der Schnecke,

sie sitzt ganz glitschig in der Ecke.

Die Maus geht hin und fragt, was sei.

„Diese bunte Zauberei ist mir nicht ganz einerlei.“

Da schmatzt auch schon der braune Hund

mit Kaugummi in seinem Mund.

Er freut sich für die süße Katze,

sie schleckt ein Eis aus ihrer Tatze.

Ganz traurig schaut der Schmetterling,

er hätte auch gern so ein Ding.

Tröstend hält der Elefant

ganz liebevoll der Maus die Hand.

Nicht weit entfernt hört sie Getröte,

du glaubst es kaum, es ist die Kröte.

Die Maus schnappt sich das Küken,

sie gehen lieber Kirschen pflücken.

 

 

Dazu eignen sich übrigens wunderbar Kreuz-Klatsch-Bewegungen oder die Verwendung eines Rhythmusinstrumentes. Außerdem eignet es sich hier auch, Tierbilder zu verteilen und das Gedicht als Übung zum Symbolworthören zu nutzen. Seid kreativ und lasst euch etwas einfallen!

 

 

Maria Grohmann /// Laute(r) Gedanken

 

 

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