Die güldene Maske

Bunte Faschingsmaske im Gesicht

Eigentlich hatte ich vor, eine Faschingsgedicht für die Kids zu schreiben. Sie haben richtig tolle Kostüme und Ideen, was sie nächste Woche zu ihren Faschingsfeiern im Kindergarten und der Schule sein wollen. Als ich also anfing, die Gedanken zu Papier zu bringen, dachte ich über genau diesen Fakt nach: Was sie sein wollen. Ich erinnerte mich daran, dass doch so viele Menschen gar keinen Fasching brauchen, um eine Maske zu tragen. Und plötzlich schossen mir die Wörter des nachstehenden Gedichtes in den Sinn und fertig war es. Das Kindergedicht zum bunten Faschingstreiben bekommt ihr aber trotzdem noch!

 

Die güldene Maske

 

 

Wie schön sie aussieht in deinem Gesicht.

Ihr Schein blendet unheimlich mein Augenlicht.

So glatt und so gülden ist deine Gestalt

meine Worte für dich finden keinen Halt.

 

Wie schön sie aussieht in deinem Gesicht,

dass heute Abend keiner mit mir mehr spricht.

Verzauberst sie alle mit Perfektion,

lobpreisende Blicke bekommst du als Lohn.

 

Wie schön sie aussieht in deinem Gesicht,

das ganze Gegenteil von einfach und schlicht.

Dein Mund mit seinen Lippen so zart,

ist ein ganz besonderer seiner Art.

 

Wie schön sie aussieht in deinem Gesicht,

zu dir zu schauen ist wohl jedermanns Pflicht.

Du machst wie immer eine fabelhafte Figur,

dich zu haben ist wohl Liebeswonne pur.

 

Wie schön sie aussieht in deinem Gesicht,

doch länger ich ertrag deine Maske einfach nicht.

Leg’ sie doch ab und du wirst sehen,

dass plötzlich nicht mehr alle auf dich stehen.

 

Du willst sie verlocken mit Schimmer und Schein,

sie fallen wohl oftmals auch darauf hinein.

Doch lass sie schön aussehen in deinem Gesicht,

bis dein Funkeln eines Tages bricht.

 

 

 

www.lauter-gedanken.de / Maria Grohmann  

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