Wer steckt eigentlich hinter Laute(r) Gedanken?

Ins Meer sehen und die Gedanken den Wellen überlassen.

Vor einer Woche habe ich euch versprochen, dass ihr in der Jubiläumswoche von Laute(r) Gedanken noch lesen könnt, wer eigentlich hinter diesen Wortspielen, Gedichten und Geschichten und logopädischem Input steckt. Lieber würde ich euch gerne nur die Bildstrecke, die ihr unter diesem Beitrag ansehen könnt, präsentieren, damit ihr euch selbst ein Bild von mir machen könnt, aber wenn ich sonst schon immer Worte finde, so werde ich wohl auch jetzt welche finden. Doch glaubt es mir – dieser Text fällt mir tatsächlich schwerer als so manch anderer Text, den ihr hier lesen könnt. Denn wo fängt man denn an und hört auf, wenn man von sich erzählt? Das ist gar nicht so einfach – aber einen Versuch ist es wert. Und genauso gern wie ihr von mir lest, würde ich euch ja auch gerne kennen lernen – euch, meine Leser und Follower, meine Unterstützer und Motivierer. Eigentlich eine gute Idee oder? Bei dieser Gelegenheit würde ich tatsächlich gern mehr von euch erfahren – lasst mir doch unter diesem Beitrag eine kurze Nachricht in den Kommentaren da und schenkt mir und Laute(r) Gedanken zum einjährigen Jubiläum 3 Facts über euch! Ich würde mich wahnsinnig darüber freuen! Aber gut – jetzt nun wirklich erst einmal zu mir.

 

Musik im Blut und Rhythmus im Körper – so war es wohl schon immer. Naja – oder? Meine Mama erzählt mir immer wieder, dass sie mit mir während meiner Kindergartenzeit zur musikalischen Früherziehung gegangen ist. Leider habe ich die Stunde immer gesprengt, weil ich keine Lust darauf hatte. Also haben wir den Kurs abgebrochen und es hätte wohl niemand geglaubt, dass ich freiwillig noch einmal eine Musikschule betrete. Falsch gedacht! Es kamen einige positive Umstände und so lernte ich Akkordeon und Gitarre und übte während meiner Schulzeit sogar oftmals früh, bevor es in die Schule ging. Und das von ganz alleine. Mir war sehr schnell klar, dass ich später mal „irgendwas mit Musik“ machen wollte. Ich probierte es dann mal mit Gesangsunterricht und entdeckte das Singen als das Hobby, das mich glücklich macht, entdeckte klassische Musik als meine Leidenschaft und war dennoch immer offen für jegliche Musikrichtungen. Immer träumend von einer Karriere als Sängerin, schaffte ich eine Aufnahmeprüfung an einer Berufsfachschule für Musik, studierte im Hauptfach Gesang und kam meinem Traum immer näher. Die Chance, mich gut auf diese Prüfung vorzubereiten und genügend Zeit zu haben, mich musikalisch weiterzuentwickeln gab mir mein Freiwilliges Kulturelles Jahr, das ich in der Musik- und Kunstschule in Jena mit Kreativität, Verantwortung und vor allem viel Spaß erleben durfte. Ich erinnere mich soooo gern daran! Nach einem halben Jahr, das ich dem Gesang, der Gehörbildung, Musiktheorie und dem Klavierspiel widmete, brach ich ab und zog wieder in die Heimat. Warum? Ganz einfach! Ich war nie so selbstbewusst wie all die anderen Sängerinnen. Ich spürte einfach, dass es nicht DAS ist, was ich mein Leben lang tun kann. All die Erfahrungen und das Können, was ich sammelte, nutzte ich für die Eignungsprüfung zur Logopädin. Und es war die absolut richtige Entscheidung! Traumjob gefunden! Und der Bonus: während dieser Ausbildung hatten wir Musiktherapie als Unterrichtsfach und da war es geschehen – ich fand die Verbindung zur Musik wieder und begann während der letzten Ausbildungsphase der Logopädieausbildung mit dem nebenberuflichen Studium zur Musiktherapeutin. Nicht nur das Leben wollte es so für mich, sondern auch mein Kampfgeist und ich. Denn für mich ist klar, dass das Lernen nie aufhört. Es gibt so viele tausende spannende Dinge, die wir lernen und anwenden können. Selbstverständlich ist eine Fokussierung wichtig, um sich nicht zu verzetteln. So wie ich mich anfangs verzettelte und meinen Traum mit zu viel Willen durchsetzen wollte und dann merkte, dass es nicht das Richtige war, Musik auf einmal nicht mehr als entlastendes Element meines Lebens zu sehen, sondern als Job, als Beruf, als ständiges Üben, Üben, Üben.

 

Nun, im Januar 2018, gibt es mich nicht mehr ohne meinen Blog Laute(r) Gedanken. Ich schreibe aus Leidenschaft und sitze nach der Arbeit mit meinen kleinen und großen Patienten im gemütlichen Wohnzimmer meiner Dachwohnung, höre wunderbare Musik und schreibe Texte. Manchmal sitze ich auch in der Küche am Tisch. Auch unterwegs kreisen die Gedanken um neue Texte und Geschichten – wie gut, dass ich dafür immer mein schwarzes Notizbuch und einen Stift in der Tasche habe, um nicht zu vergessen, was mir in den Sinn kam. Und ich bin tatsächlich oft unterwegs – dass ich auf der Couch sitze und “nichts” tu ist eher die Ausnahme. Aber nur so habe ich auch die Chance, neues zu erfahren, zu entdecken und zu erzählen. Wir sind die erste Generation, die alle Freiheit haben, die sie sich wünschen. Ich glaube, manchmal kann das ganz schön überfordernd sein, doch sollten wir diese Möglichkeit einfach mal schätzen. Ich schätze es. Ich bin eher so der Typ Mensch, der sich Freitag ins Auto setzt und ans Meer fährt.

 

Hier findet ihr übrigens den Laptop, der mir seit über 10 Jahren echt treu zur Seite steht. Er liest jedes Wort mit, das hier veröffentlicht wird 😉

Leute, so viel wollte ich gar nicht darüber schreiben. Damit die nächsten Facts über mich nicht so langweilig werden, hab ich sie euch in Kurzfassung aufgeschrieben.

 

 

1️⃣ leidenschaftliche Nutellalöfflerin 😋
2️⃣ Duschen 🚿 sind zum Singen da
3️⃣ Tollpatsch ist mein zweiter Vorname 🍀
4️⃣ Klein, aber fein! 1,54m-Power! 🙋🏼
5️⃣ Ich bin ein Dorfkind 🐷🐮🐰
6️⃣ Als die Geduld verteilt wurde, muss ich wohl irgendwo auf irgendwas unendlich lange gewartet haben 🔎🛎
7️⃣ Von Beruf: Logopädin 👄 & Musiktherapeutin 🎼
8️⃣ Leider habe ich keinen grünen Daumen 🌿
9️⃣ Ich liebe Autos – stilvolle Autos. 🚕
🔟 Auf dem Sofa chillen? Dann wohl lieber im Garten mit der Family die schönsten Sommerabende ausklingen lassen! 👨‍👩‍👧‍👧🌻

 

Seifenblasen in den Himmel schicken und die Gedanken den Wellen schenken.
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