Kursvorschau: Achtsam mit Musik

Achtsam mit Musik - Begegne dir selbst. Ein Kursangebot von Laute(r) Gedanken

Mehr denn je hören wir überall Achtsamkeit. Und das nicht ohne Grund. Wir hetzen von einem Termin zum nächsten, stolpern über Bordsteinkanten, lassen unsere Brille und den Autoschlüssel liegen und vergessen, was eigentlich wichtig ist, weil wir denken, die Informationen eh schon zu kennen. Das wollen wir gar nicht. Oftmals passiert es – unseres Zeitgeistes geschuldet. Wie oft befinden wir uns in einem Autopilot-ähnlichem Zustand, der uns sagt, dass wir früh morgens aufstehen, Kaffee kochen, duschen gehen, das Haus verlassen, auf Arbeit gehen, noch schnell die nötigsten Dinge einkaufen, zu Abend essen, Fernsehen, ins Bett gehen und dann am nächsten Morgen wieder früh aufstehen, um dieselbe Prozedur zu erleben. Wenn wir tun, was wir lieben, fühlt es sich selbstverständlich schon wieder ganz anders an, am Morgen aufzustehen und sich auf das zu freuen, was der Tag für uns zu bieten hat. Doch nicht selten höre ich von Patienten, Freunden und Bekannten und aus gesellschaftlichen Diskussionen, dass Ängste ihr Leben einnehmen – Angst vor dem Verlust von Beziehungen, von materiellen Dingen und vor der Zukunft. Und aber auch anders herum – dass ihre Gedanken und Gefühle manchmal noch an Momenten und Menschen in der Vergangenheit hängen, das Loslassen fällt schwer. Doch vielleicht ist es genau das, weshalb sich das Gedankenkarussel gar nicht erst überlegt, mal einen Gang herunterzuschalten. Zu viele Gedanken verdecken den Blick auf das Wesentliche und vor allem für das „Hier und Jetzt“, wie man so schön sagt. Unsere Gedanken, Gefühle und auch körperlichen Empfindungen, die vorherrschen, so zu akzeptieren und ohne Bewertungen anzunehmen und zu betrachten scheint so einfach zu sein und wiederum doch das Schwerste der Welt. Wie oft leben wir mit unseren Gedanken genau in jener Zukunft oder Vergangenheit, statt unsere Wahrnehmung auf das zu richten, was das „Jetzt“ für uns bereit hält? Wir versetzen mit all diesen Dingen unseren Körper mitsamt seiner seelischen Empfindungen in einen Stresszustand, dem wir sowieso im heutigen Geschehen ausgesetzt werden. Zu viele Reize, die uns alltäglich begegnen lassen nicht zu, dass wir uns achtsam einer Sache widmen. Smalltalk hier, Whatsapp dort, E-Mail noch schnell nebenbei beantworten und in der Hosentasche der frisch gewaschenen Jeans, die schon wieder einen Fleck hat, weil in der Mittagspause nicht viel Zeit zum Essen übrig blieb, ist auch noch der geknickte Zettel, auf dem die To-Do-Liste für die heutige Woche steht, die wir nicht selten mit in die nächste Woche schleppen und immer wieder einen neuen Punkt addieren können.

 

Aber was ist mit uns? Mit der Geduld für unseren Körper, unsere Gedanken und Gefühle, die sich alle innerhalb eines Tages, ja innerhalb 24 Stunden, auftun und die wir einfach nicht wahrnehmen, weil wir gar keine Zeit dafür haben – Moment – oder weil wir sie uns nicht nehmen?

 

Sich selbst mit den eigenen Emotionen und Empfindungen wahrzunehmen ist kein leichter Schritt und schon gar nicht innerhalb kürzester Zeit erledigt. Aber ein achtsamer Umgang und kleine alltägliche Übungen, die sich lohnen können für die innere Ruhe, die eigene Zufriedenheit und die reduzierte Bewertung von Situationen und Menschen, indem ein verändertes Erleben erschaffen werden kann, dass uns mehr zu uns kommen lässt, statt die anderen zu betrachten und uns beeindrucken lassen zu müssen, ist das, was uns fehlt.

 

Musik kann uns dabei helfen, zu uns zu finden. Sie stellt eine Art Katalysator für Gefühle und Gedanken dar, kann Unterbewusstes zur Oberfläche bringen und Augenblicke erweitert und differenziert wahrnehmen lassen.

 

Mein Kursangebot „Achtsam mit Musik – Begegne dir selbst“ bietet die Möglichkeit, genau diese Dinge zu erfahren, sich selbst zu erleben und sich mit den eigenen Gefühlen, Gedanken und der wahrnehmbaren Außenwelt lohnenswert auseinanderzusetzen.

 

 

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