Zum Welttag des Buches

Bücher unterschiedlichen Charakters liegen zum Welttag des Buches aufeinander.

Sie lassen uns träumen vom Sonnenuntergang an den schönsten Meeren der Welt, zeigen uns die romantischsten Illusionen der zum Weinen schönsten Liebesbeziehungen. Sie lassen unsere Gedanken dem Alltag entfliehen – führen uns an eindrucksvolle Orte, in unbekannte Länder, ungewöhnliche Kulturen und hin zu außergewöhnlichen Begegnungen. Sie lassen unser Herz höher schlagen durch ungelöste Rätsel, nehmen uns mit in spannende Momente, die uns immer und immer wieder neugierig machen auf das, was da noch kommen mag. Und sie konfrontieren uns – mit dem Leben und dem Sein, dem Schönen und dem Gruseligen, der Liebe und dem Hass, mit Wissen und mit Rätseln, mit Fragen und deren Lösungen, mit Tränen und mit Lächeln, mit Spannung und mit Neugier. Sie zeigen uns einen Weg, zu uns selbst zu finden und uns Zeit zu nehmen.

 

Heute, am 23. April 2017, zum Welttag des Buches, widme ich meine ganze Aufmerksamkeit den literarischen Werken, den Fach- und Sachbüchern, den unglaublich gut geschriebenen dicken oder dünnen Büchern, Gedichtbänden, Kinder- und Jugendbüchern, Romantikschinken, Horror- und Krimiromanen und der Bedeutung dieser. Kennt ihr das? Ihr steht in einer Buchhandlung, die über drei Etagen umfasst und wisst gar nicht, wo ihr anfangen und aufhören sollt? Am liebsten würde ich den ganzen Tag darin verbringen – stöbern ohne Ende, die Vielfalt noch viel besser kennen lernen, Bücher aufblättern, die Seiten nacheinander anschauen, Titel studieren und die Bücher in der Hand halten. Wem es auch so geht, der weiß über die Bedeutung von geschriebenen Worten – dabei hat jeder eine andere Vorliebe des Stils, der Art des Schreibens oder der Art des Buches. Doch eines haben Bücher gleich: sie geben uns die Möglichkeit, uns im Stress und der Hektik des Alltags wieder Zeit für uns zu nehmen, sie führen uns in eine andere Welt, von der wir träumen. Sie geben uns Mut in Zeiten, in denen wir ihn verloren haben. Geben uns Rat in Momenten der Aussichtslosigkeit. Sie geben uns Ruhe und Geborgenheit ebenso wie das Gefühl, sich und seinen Gedanken und Gefühlen doch wieder ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. Dabei können uns Worte berühren, neue Worte über den Weg laufen, uns mitfiebern lassen und uns selber ein Ende – mit oder ohne „Happy“ auszumalen. Über Bücher reden wir – mit anderen. Wir sprechen Empfehlungen aus, kommen ins Gespräch mit begeisterten Lesern und philosophieren darüber, wie die Story hätte einen anderen Ausgang nehmen können. Wir sprechen über den Autor, gehen auf Buchmessen und sind fasziniert von der Vielfalt und der Liebe zum Detail, die die begabten Gedankensammler und Zu-Papier-Bringer uns bieten.

 

Ich glaube, auch wenn die neuen Medien es nicht mehr erfordern, so ein richtiges Buch mit Seiten aus Papier in die Hand zu nehmen, verliert es seinen Stellenwert nicht. Auch wenn häufig schon jüngere Kinder vor Tablets, Smartsphones und Fernsehern sitzen, können sie immer wieder mit Büchern, das ihr Interesse umfasst, begeistert werden. Das bedarf selbstverständlich auch derselben Begeisterung durch Eltern, Erzieher und Pädagogen, die mit dem Kind durch Bücher unterschiedlichste Lebensthemen besprechen können. Und glücklicherweise stehen uns eine große Menge an Büchern, mit denen die Kinder auch „etwas zu tun haben“, zur Verfügung – sie können fühlen, blättern, pusten, streichen, klopfen, drücken, etwas herumdrehen, aufklappen oder mit einer Figur sprechen. Gleichermaßen werden ihr Wortschatz und das Interesse an facettenreichen Wissensthemen erweitert. Das gilt übrigens auch für uns Erwachsene – lesen wir mehr Bücher, erfahren wir stets neue Dinge und füttern unseren Geist!

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