Von Hexen und Waldgeistern

"Von Hexen und Waldgeistern" - ein Gedicht passend zur Faschingszeit

Mitten in der Zeit des Faschings höre ich täglich die wohl kreativsten Kostümierungen, die die kleinen, aber auch großen Patienten und Patientinnen in mühevoller Arbeit mit viel Herzblut selber basteln, nähen, schneidern und dann voller Stolz tragen. Das hat mich animiert, ein kurzweiliges Gedicht über eine Hexe zu schreiben, die ihren Besen verloren hat. Logopäden können es super in ihre Arbeit einbauen! Es fördert den Sprachrhythmus, die phonologische Bewusstheit für Reime und auditive Aufmerksamkeitsleistungen und ist ebenso in der Artikulationstherapie einsetzbar!

Viel Spaß damit und eine bunte Faschingszeit!

 

Hexenbrei und Haferschleim

 

Hexenbrei und Haferschleim
Wo kann denn nur mein Besen sein?
Ich find ihn nicht, doch such’ schon lang
Ohje, mir wird gleich Angst und bang.

 

Hexentopf und Krötenfuß
Ich rühr den Dieb jetzt gleich zu Mus,
Bring lieber mir den Besen wieder,
Versteckst du ihn im bunten Gefieder?

 

Hexenreim und Spinnenbein,
Versteckt ist er im Wäldelein
Liegt unterm Busch im grünem Moos
Auf des Waldgeistes warmen Schoß.

 

Hexentrunk und Geisterbahn,
Von weitem kräht auch noch der Hahn.
Spricht vom kleinen Beselein,
Es ward gefunden, oh wie fein!

 

Hexenbuch und Kieselstein,
Der Besen ist jetzt wieder mein.
Es nahm ihn mit ein Menschlein gut,
Und bracht ihn mir mit voller Mut.

 

Copyright by Laute(r) Gedanken – Maria Grohmann

 

Das Aquarellbild, was ihr sehen könnt hat meine Kollegin Maria Hoffmann von ResonanzGestalt gezeichnet. Schaut doch mal auf ihrem kreativen Blog vorbei!

 

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