10 Tipps, wie wir im Alltag unseren Wortschatz stets erweitern können

Tafel vor Tim Mälzers Restaurant "Bullerei" in Hamburg

Gerade jetzt – in einer Zeit,  in der soziale Netzwerke boomen, die selbstverständlich auch einen enorm positiven Einfluss auf unsere Lebensführung haben, und zu viel Reize in zu kurzer Zeit auf uns einströmen, ist es häufig nur eine Frage der Aufmerksamkeit und des Entdeckens vieler kommunikativer und mit Sprache verbundener Momente, in denen wir alle noch ein Stück weit dazu lernen und die Schönheit und Begrifflichkeiten unserer Sprache erkunden können. Ich habe euch mal zehn meiner Tipps zusammengefasst, wie ihr es schafft,  euren Wortschatz stets zu erweitern! 

 

1. Lesen!

Ein gutes Buch oder eine spannende Zeitschrift zu lesen erweitert unseren Horizont, lässt uns den Blickwinkel wechseln und uns gleichzeitig den Wortschatz erweitern. Wir entdecken neue Wörter, die ins Ohr und Herz gehen und können Zusammenhänge verknüpfen lernen. Außerdem werden oftmals Hinweise auf interessante Internetauftritte gegeben, in denen wir dann stöbernd weiter lesen können.

 

2. Apropos Internet!

Einfach mal von einer auf die andere Website leiten lassen kann uns neuen Input, faszinierende Sichtweisen, ungewöhnliche Lebenswege und –geschichten und somit neue Wörter erfahren lassen. Wir entdecken unterschiedliche Schreibstile von unterschiedlichen Verfassern und uns manchmal selbst darin.

 

3. Schreiben!

Wann habt ihr das letzte Mal zum Stift gegriffen ohne dass es der Einkaufszettel, eine Mitteilung an den Kollegen oder eine Notiz für euch selber als Zweck hatte? Schnappt euch Stift und Papier und gebt euren Gedanken und Worten Raum, um ausgedrückt zu werden. Nach kurzer Zeit werdet ihr merken, dass euer Wortschatz wächst und es euch möglich ist, mit neuen Wörtern freudiger und kreativer umzugehen.

 

4. Sprechen!

Gespräche führen und anderen zuhören – darum geht es. Es ist faszinierend, dass uns in Gesprächen oftmals Dinge an uns selbst ausfallen, die zu unserem Sprachgebrauch gehören oder Worte des Gesprächspartners im Gedächtnis bleiben. Es bleiben Sprachmelodie, Klang und Eigenheiten der Sprechweisen hängen und so können wir auch davon profitieren, indem wir aufmerksam werden und gleichzeitig etwas von uns lernen können. Außerdem merken wir, in welchen Situationen es uns leichter oder schwerer fällt, die richtigen Worte zu finden – „Man lernt nie aus!“

 

5. Singen!

Der Stimme Raum geben, Texten zuhören und sie sich merken. Das erweitert unseren Wortschatz und gleichzeitig trainiert es das Gedächtnis enorm. Es geht um Volkslieder, aber ebenso um die aktuellen Hits aus dem Radio, die oftmals Texte verwenden, deren Inhalt manchmal gut, manchmal weniger gut überlegt ist – doch mitreißend sind sie alle Mal. Wie schnell wir zu Sprache kommen, wenn wir über das Singen in der Lage sind, uns die Wörter viel schneller zu merken, ist eine Selbstverständlichkeit für uns – dennoch immer wieder lohnenswert daran zu denken, wie besonders dies ist.

 

6. Gedichte entdecken!

Spürt der Reimstruktur und anderen außergewöhnlichen Wortspielereien in Gedichten nach. Merken gelingt dann plötzlich viel besser, wiedergeben auch – besonders wenn das Lesen und die Wortwahl dessen viel Freude macht. Wir entdecken dabei neue, aber auch veraltete Begriffe, die wir zu moderner gebrauchten Wörtern zuordnen können. Es macht Spaß, sie dann in Gesprächen mit anderen zu verwenden oder einfach selbst für sich zu wissen, dass wir etwas wieder- oder neu entdeckt haben!

 

7. Wie wär’s mit einem SprachSpieleAbend?

Denkt unbedingt an wortschatzerweiternde, kommunikative, Umbeschreibungen suchende, buchstabenverdrehte oder diskussionswürdige Sprachspiele wie „TABU“, „Activity“, „Scrabble“, „Trivial Pursuit“, „Bezzerwizzer“, „Klugscheisser“, „Die Werwölfe von Düsterwald“, „Tick Tack Bumm“, „Nicht ja – Nicht nein“, „Gesprächsstoff“, „Ich habe noch nie“ u.v.m. Es gibt jede Menge dieser Spiele, die in einer gut gemischten Runde viel Spaß machen!

Ihr werdet demnächst einen gesonderten Blogeintrag zu diesem Thema hier finden!

 

8. Sucht euch einen Diskussionspartner!

… und stellt euch die Uhr auf eine vereinbarte Zeit, in der ihr dann über ein Thema philosophiert, diskutiert, ins Gespräch kommt, Vor- und Nachteile abwägt und Aspekte der Gesprächsführung an euch selber kennenlernen könnt. Ihr werdet um Worte ringen, um eure Meinung standhaft zu vertreten.

 

9. In Werbeanzeigen stöbern!

Werbeslogans und –texte sind wohl voller Schönheit, Charakter und Faszination, jedoch aber auch besetzt von Fehlern und Täuschungen. Mit Wörtern wird jongliert, als wären es hunderte von Bällen, die die Menschen vom jeweils beworbenen Produkt überzeugen sollen. Es werden Reime erfunden, die kaum Sinn ergeben – es werden Texte geschrieben, die wir voller Spaß lesen können und uns merken. Wortneuschöpfungen, Metaphern und Ironie sind die wohl am meisten verwendeten rhetorischen Mittel dabei. Es macht Spaß, diesen Wortspielen zu folgen!

 

10. Meinem Blog folgen 😉

Hier könnt ihr mehrmals wöchentlich Tipps&Tricks, Sprach-, Wort- und Gedankenspiele entdecken, die euch zu „mehr“ anregen sollen und können. Ihr entdeckt spannende Geschichten des Lebens und neue Informationen aus dem therapeutisch-psychologisch-pädagogischen Bereich. „Laute(r) Gedanken“ soll euch dazu inspirieren, mit zu diskutieren und euch Zeit zum Lesen und Schreiben zu nehmen.

 

Das Bild entstand in Hamburg und begeisterte mich sofort, weshalb es auch als 11. Tipp in meiner Aufzählung durchgehen könnte. Es hängt direkt am Eingang von Tim Mälzers Restaurant “Bullerei”! 

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