Der springende Punkt des Kommas

Die Wichtigkeit der Kommasetzung ist nicht zu unterschätzen!

Am letzten Abend der Faschingszeit, bevor dann morgen am Aschermittwoch wieder „alles vorbei ist“, wie man so schön sagt, habe ich mir laute(r) Gedanken über die Sprechgewohnheiten nach dem einen oder anderen Glas Wein oder Mixgetränk gemacht! Wenn ich nicht wüsste, dass es am wohl mit viel Genuss zu  sich genommenen Alkohol liegt, würde man zu jedem dieser spannenden Sprechweisen sicherlich eine logopädische Diagnose finden. Aber ganz ohne einen therapeutischen Blick bringt uns genau das doch zum Lachen! weiterlesen “Der springende Punkt des Kommas”

Bunte Farbtupfen im Frühlingserwachen

Schneeglöckchen im Frühlingserwachen

Endlich wird es draußen wieder heller, die Sonne scheint in mein Gesicht und streichelt meine Seele. Als ich auf dem dicken Baumstamm saß, neben dem ich Sägespäne fand, die wohl erst seit kurzer Zeit dagelegen haben muss, weil sie so anmutend frisch holzig roch, erfreut ich mich an der Sonne Schönheit, die für mich heute den ersten Tag des Vorfrühlings einläutete. Ich saß eine Weile an dem schönen Platz vor dem Wald, in dem die ersten Blätter beginnen zu blühen, die Tiere wohl aus ihren Winterschlafplätzen erwachen werden und die Dächer der Wälder bald wieder gedeckt sind von Blättern und Zweigen. Ich hörte nichts außer das erste Gezwitscher der Vögel, die miteinander sangen und dann mal wieder ein Solo einlegten. weiterlesen “Bunte Farbtupfen im Frühlingserwachen”

Ein Leben am Marionettenfaden

Selbstbestimmt vs. Fremdbestimmt. Wir haben die Wahl, der eigene Regisseur unseres Lebens zu sein.

Könnt ihr euch das vorstellen? Hauptdarsteller sein – Hauptdarsteller der Serie, die euer komplettes Leben zeigt? Von Geburt bis zu dem Zeitpunkt, an dem ihr merkt, dass etwas nicht stimmt, was die Regisseure da mit euch und eurem Leben gemacht haben? Nämlich ein Leben, das inszeniert wird von Menschen, die hinter der Kamera stehen und sich tagtäglich neue Drehmomente einfallen lassen, um die Zuschauer vor den Bildschirmen mit neuen Stories und dramatischen, humorvollen, skurrilen und eben auch lebensalltäglichen Szenen zu begeistern. So, wie ich es diese Woche im Film „The Truman Show“ sah. Ihr glaubt, das geht nicht? Ich glaube schon! weiterlesen “Ein Leben am Marionettenfaden”

Von Hexen und Waldgeistern

"Von Hexen und Waldgeistern" - ein Gedicht passend zur Faschingszeit

Mitten in der Zeit des Faschings höre ich täglich die wohl kreativsten Kostümierungen, die die kleinen, aber auch großen Patienten und Patientinnen in mühevoller Arbeit mit viel Herzblut selber basteln, nähen, schneidern und dann voller Stolz tragen. Das hat mich animiert, ein kurzweiliges Gedicht über eine Hexe zu schreiben, die ihren Besen verloren hat. weiterlesen “Von Hexen und Waldgeistern”

Zu hohe Erwartungen an Musik?!

Musik bedeutet für jeden etwas anderes, aber in der Musiktherapie immer einen therapeutischen Prozess mit dem Medium Musik.

Ein ganzes Wochenende umgaben mich Musik und musiktherapeutische Themen. Es beschäftigte mich sehr, dass ich von anderen Kollegen mehr und mehr hörte, dass hohe Erwartungen an uns Therapeuten UND an die Musik innerhalb musiktherapeutischen Arbeitens gestellt werden. Nicht selten entstehen Diskussionen über die Bedeutung der Musik als Entspannungsmedium und Allwundermittel, das jegliche Sorgen heilen kann und das durch seine durchaus gesicherte Wirkung als Katalysator für unsere Emotionen. Doch ist es das, was das Ziel des musiktherapeutischen Arbeitens ausmacht? weiterlesen “Zu hohe Erwartungen an Musik?!”