Gastbeitrag /// The Creative Bug

Ein Gastbeitrag von www.resonanz-gestalten.de

Der Alltag ist gut darin, sich wie eine taube Stelle schleichend auf der Haut auszubreiten. Unvermeidbare Abläufe. Ineinandergreifende Zahnräder. Ein Uhrwerk der Notwendigkeiten. Wir tun was zu tun ist, während uns die Verheißungen einer bunten Welt von Bildschirmen aus zusehen und über uns lachen. Doch irgendetwas ist da. Etwas, das wohlweislich und mit Bedacht den Wunsch die Welt und Dinge zu gestalten, in uns eingepflanzt hat. Es schläft in vielen, erwacht in einigen und bevölkert so manche. Teil ist es von jedem – mehr oder weniger lebendig. Ein bunter Käfer, der bei jedem in anderen Farben schimmert. weiterlesen “Gastbeitrag /// The Creative Bug”

„Wir für euch“ – 3. Schaalaer Benefizkonzert – Mein ganz persönlicher Rückblick

Die volle Kirche in Schaala zum dritten Benefizkonzert "Wir für euch" zugunsten des Ronald McDonaldHauses in Jena

Als kurz nach 18 Uhr am vergangenen Freitag, den 01. September 2017 im wahrsten Sinne des Wortes das 3. Benefizkonzert „Wir für euch“ eingeläutet wurde, schienen die abendlichen Sonnenstrahlen zum großen Fenster der kleinen Kirche in Schaala hinein. Die gemütliche Atmosphäre wurde nicht nur geschaffen durch die Kulisse, die dieses alte Gemäuer bereithält, sondern auch durch die facettenreichen Klänge, die das abwechslungsreiche Programm am Freitag in Schaala boten. weiterlesen “„Wir für euch“ – 3. Schaalaer Benefizkonzert – Mein ganz persönlicher Rückblick”

7 unfassbar schöne Bedeutungen, die dem Logopäden innewohnen

Mit Vielfältigkeit glänzt der Job des Logopäden.

Heute schenke ich meine Gedanken mal den Aufgaben, die wir Sprach-, Sprech- und Stimmtherapeuten wohl so innehaben. Dabei geht es gerade nicht, um die spezifische Behandlung bestimmter Störungsfelder, sondern um die unfassbar umfangreichen und bedeutsamen Nebeneffekte unseres Therapeutendaseins! weiterlesen “7 unfassbar schöne Bedeutungen, die dem Logopäden innewohnen”

Was mir meine falsche Angst vor behinderten Menschen lehrte

Durch einen steinigen Weg lernen wir uns manchmal selbst besser kennen.

Ich erinnere mich noch ganz genau – in der achten Klasse war es. Schon zum damaligen Zeitpunkt interessierte mich die logopädische Arbeit. Als die erste Woche rum war, ging ich nach Hause und war mir sicher, dass dieser Job absolut nichts – aber auch rein gar nichts für mich ist. Das entschied sich aus der Situation heraus, dass ich am Freitag der ersten Arbeitswoche den ganzen Tag in einer Schule für geistig behinderte Kinder verbrachte, die so alt waren wie ich – manche etwas älter, manche etwas jüngere, doch keiner so wie ich. Jeder wirkte auf seine Art so zerbrechlich. Selbst jetzt beim Schreiben dieser Zeilen merke ich wieder, wie spannend es ist, wie sehr man manche Augenblicke des Lebens doch so klar im Herzen und im Kopf hält, weil man sie intensiv und mit unterschiedlich facettenreichen Gefühlen erlebt hat. Ein anderes Praktikum, das ich ein Jahr später in einem Wirtschaftsunternehmen in Angriff nahm, ist mir fast nicht mehr in Erinnerung. weiterlesen “Was mir meine falsche Angst vor behinderten Menschen lehrte”

Geschafft! Glückliche Musiktherapeutin durch nebenberufliches Studium!

Als Hochzeitssängerin erlebt man die schönsten Facetten von Emotionen.

Während der letzten Woche habt ihr auf meinem Blog nichts von mir gehört, weil ich mich auf die Abschlussprüfung zur Musiktherapeutin vorbereitet habe. Dafür habe ich mir Zeit genommen und wollte mich so wenig wie möglich unter Druck setzen – naja – ihr wisst schon! Die Paradoxie, wenn man etwas absolut nicht will und es dann umso mehr in Kraft tritt. So auch mit dem Bammel vor der Prüfung. Ich habe viel gelesen, gelernt, Musik gehört, um sie zu kennen, aber auch durch Gespräche mit einer Kommilitonin noch einmal neue Erkenntnisse gewonnen und darunter vor allem, dass wohl die größte Fähigkeit darin besteht, all das, was die letzten drei Jahre der Ausbildung so von mir abverlangten und mir andererseits an wunderbaren Erfahrungen gaben, das größte Gut für die Prüfungsvorbereitung waren. So saßen wir am Saalestrand mit einem Glas Wein und philosophierten über musiktherapeutische Konzepte, über die Beziehungsgestaltung innerhalb einer therapeutischen Begegnung und natürlich auch über Komponisten, Epochen und welche Bedeutung sie in der Behandlung von Störungen im Erleben und Verhalten des Menschen als bio-psycho-sozialen Wesens haben. weiterlesen “Geschafft! Glückliche Musiktherapeutin durch nebenberufliches Studium!”